Produktsicherheitsbeauftragter

Erfahren Sie mehr über die Aufgabenbereiche des PSB

  • Ziel und Zweck:
    • Ziel dieser Position ist es, die Einhaltung der geltenden Standards der Produktsicherheit und Produkthaftung im Unternehmen durch geeignete Maßnahme sicherzustellen
  • Verantwortung:
    • Geschäftsführung
    • Produktsicherheitsbeauftragter
  • Ausführende Mitarbeiter:
    • Bauteilverantwortliche
    • Projektleitung
    • Leitung der Entwicklung
    • Werks- und Produktionsleitung
  • Mitwirkende:
    • Mitarbeiter der betroffenen Bereiche
  • Information an:
    • Geschäftsfühung
    • Produktsicherheitsbeauftragter

Passend zu diesem Themengebiet bieten wir folgende Webinare an.

Grundlagen der Produktsicherheit und Produkthaftung

Wir bieten Ihnen mit diesem Online-Seminar die Möglichkeit an, Ihr Wissen im Kontext der Produktsicherheit und Produkthaftung zu vertiefen. Das Thema betrifft jeden Produzenten jedweder Größe. In diesem Zusammenhang stellen wir Ihnen die notwendigen Schritte und Methoden für Ihre Haftungsabsichung entlang des Produktentstehungsprozesses vor.

Seminardauer: 8 Stunden (nach jeweils 1,5 Stunden wird eine kurze Pause durchgeführt / mehrere Termine möglich)

Inhalte:

  • Grundlagen des Produkthaftungsgesetzes
  • Grundlagen des Produktsicherheitsgesetzes
  • Behördliche Produktüberwachung
  • Rückrufmanagement
  • Zivilrechtliche Produkthaftung
  • Praktische Umsetzung entlang des Qualitätsvorausplanungsprojektes
  • Technische Dokumentation (FMEA, Risikoanalysen, …)
  • Umsetzung entlang der Lieferkette (Lieferantenüberwachung)
  • Persönliche Produktverantwortung
  • Regelungsbereich der QSV (Qualitätssicherungsvereinbarung)
  • Zusammenhang zu AGB (Allgemeine Geschäftsbedingung)

Kosten:

  • 850,00 € netto zuzüglich 19% MwSt. als Online-Seminar (bis 12 Teilnehmer eines Unternehmens inklusive)

Kontakt

Im folgenden Video erhalten Sie umfangreiche Informationen zum vorliegenden Themenkomplex

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Aufgaben

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Relevante Prozesse:

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Potentielle Risiken

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Ist-Situation

  • Übernehmen Sie die aufgeführten potentiellen Risiken und definieren Sie nun, ob diese Risiken bei Ihnen im Unternehmen auftreten können bzw. eventuell bereits abgesichert sind
  • Definieren Sie die derzeitig etablierten Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen
  • Bewerten Sie die Risiken z. B. mit der FMEA-Methode

Planung

  • Definieren Sie einen Maßnahmenplan, um die derzeitigen Risiken abzumildern bzw. zu beseitigen („Chancen“)
  • Beachten Sie die Wirksamkeitsprüfung getroffener Maßnahmen
  • Die veränderte Situation stellt nun die neue Ist-Situation dar

Qualitätsmanagement gemäß ISO 9001 und IATF 16949

Umweltmanagement gemäß ISO 14001

  • Nicht relevant

Energiemanagement gemäß ISO 50001

  • Nicht relevant

Arbeitssicherheitsmanagement gemäß ISO 45001

  • Nicht relevant

IT-Sicherheitsmanagement gemäß ISO 27001

  • Nicht relevant

Labormanagement gemäß ISO/IEC 17025

  • Nicht relevant

Social Compliance Anforderungen

  • Nicht relevant

Im Folgenden möchten wir Ihnen Fragestellungen darlegen, welche einen zukünftigen PSB durchaus nachdenklich bei der Übernahme des PSB stimmen sollten. Dies sind alles Praxisbeispiele:

  • Sie haben selbst Kenntnis über alle das Produkt betreffende rechtliche Rahmenbedingungen und können somit die vollständige Bewertung im Hinblick der Produktsicherheit eigenverantwortlich wahrnehmen
  • Alle notwendigen Fachabteilungen werden an der Lastenheftprüfung um Einschätzung der Machbarkeit eines neuen oder geänderten Produktes beteiligt. Sie werden somit bereits bei vorliegender Anfrage involviert.
  • Ihre Fachabteilungen im Unternehmen prüfen das Lastenheft auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und Stand der Technik.
  • In Ihrer FMEA Dokumentation sind alle Merkmale das Produkt betreffend stichhaltig und plausibel dokumentiert. Sie arbeiten nicht mit einer starren RPZ Zahl, die Bewertung ist kein Zufallswerk.
  • Die Fachabteilungen im Projekt haben in Bezug Ihrer zur Beurteilung der Produktsicherheit notwendigen Informationen eine Bringschuld
  • Sie kennen genauestens die unterzeichneten Verträge in Richtung Kunden und Lieferanten.
  • Sie können stets zur fachlichen Beurteilung von Verträgen auf rechtlichen Beistand in Form einer Rechtsabteilung oder externen Anwaltskanzlei zurückgreifen.
  • Sie können alleine alle laufenden Projekte überblicken, denn Sie sind beauftragt.
  • Es finden keine Deckblattbemusterungen oder sonstige Fake Aktionen im Unternehmen statt. Die Aussagen der qualitätsrelevanten Dokumente sind stets belastbar und somit nachweisbar.
  • Ihr Unternehmen hat sich die Mühe gemacht ein Normen- und Gesetzeskataster aufzubauen und kennt die darin enthaltenen Anforderungen. D. h. es gibt formulierte und wirksame Maßnahmen, die eine Einhaltung von Normen und Gesetzen nachweisen.
  • Sie kommen Ihrer Überwachungsverantwortung in Bezug Ihrer Lieferanten nach. D. h. Sie auditieren beispielsweise auch all Ihre Setzteillieferanten.
  • Da Produktsicherheit auch mit ausgehenden Gefahren für das eigene Personal zutun hat, wird auch stets in der Prozessplanung die Fachkraft für Arbeitssicherheit an der Prozess-FMEA um Einschätzung gebeten.
  • Ihr Unternehmen hat keinerlei Besondere oder sicherheitskritische Merkmale versucht in der Vertragsverhandlung auszuklammern
    All Ihre Fachabteilungen sind ebenfalls in den Rahmenbedingungen für Produktsicherheit und Haftung geschult
  • Das von VW geforderte Selbstaudit bildet die tatsächliche Wirklichkeit ab
  • Sie kennen die Anforderungen der Regelwerke Formel Q, Formel Q Fähigkeit, Formel Q Neuteile Integral und VW 99000
  • Im Unternehmen herrscht ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, auch Sie werden von Ihrem Vorgesetzten gehört.
  • Die leitenden Angestellten Ihres Unternehmens verfügen über eine D & O Versicherung
  • Die schöne QM-Welt auf dem Papier ist die tatsächlich gelebte Praxis
  • Der SOP Termin naht, Sie bemerken, dass Ihr Lieferant nicht alle Punkte aus dem Lastenheft umgesetzt hat, es werden somit auch für durchaus kritische Merkmale keine Sonderfreigaben erteilt.
  • Geplante und umgesetzte Maßnahmen werden stets auf deren Wirksamkeit geprüft.
  • Auch Lieferantenaudits werden konsequent bei all Ihren Lieferanten umgesetzt, sofern nötig wird auch eine C-Bewertung ausgesprochen

    Können hierbei einzelne Fragen mit NEIN beantwortet werden, würden wir an Ihrer Stelle die Übernahme dieser höchst fragwürdigen Kundenanforderung genauestens überlegen

Umsetzung Produktsicherheitsbeauftragter im eigenen Unternehmen:

  • Benenungsschreiben PSB – gegenzeichnen seitens PSB
  • Stellenbeschreibung klären
  • Befugnisse – Ansprechpartner in welchen Fällen
  • Was will das Unternehmen durch PSB erreichen? Klärung GF
  • Bin ich der Richtige für PSB
  • Ausschließliche Erfüllung der Kundenanforderung oder konsequente Umsetzung aus Sicht des Unternehmens
  • VW Mitteilung des stets aktuellen PSB
  • Beschränkung auf VW Produkte oder Gesamtumfang
  • Welche Ressourcen werden dem PSB zur Verfügung gestellt?
  • Wer unterstützt den PSB – In welche Kommunikation wird PSB eingebunden?
  • Wieviele PSB, sind alle Standorte erfasst?
  • Absicherung des PSB – Versicherung? Welcher Umfang?
  • Findet sich der PSB im Organigramm wieder?
  • Umsetzung bei Lieferanten, welche Teile zu VW liefern. (Lieferantenselbstauskunft, Lieferantenbewertung)
  • Anforderungen der Formel Q 1 zu 1 in der gesamten Lieferkette umsetzen
  • Fachkraft für Arbeitssicherheit in Prozess-FMEA einbinden
  • Private Aktennotiz über gemeldete Missstände des Unternehmens
  • Rückrufmanagement etabliert? Ansprechpartner für Kunde = PSB??
  • Aufgaben seitens VW (Rundschreiben) an den PSB eigenverantwortlich wahrnehmen oder Aufgaben deligieren und diese überwachen
  • Unternehmen muss Normen- und Gesetzeskataster anlegen – Anforderungen ableiten und nachverfolgen = Wirksamkeitsbewertung. Auf Aktualität achten!
  • Auditfokus auf Produktsicherheit und Produkthaftung
  • Interne Schulung aller Abteilungsleitungen zum Gesamtthema

Allgemeine rechtliche Anforderungen

Erfahren Sie mehr über die rechtlichen Anforderungen im Kontext der Produktsicherheit und Produkthaftung

Produktsicherheitsgesetz

Erfahren Sie mehr über das Produktsicherheitsgesetz

Produkthaftungsgesetz

Erfahren Sie mehr über das Produkthaftungsgesetz

AGB - QSV

Erfahren Sie mehr über die Qualitätssicherrungsvereinbarung


Informationen zur Plattform

FAQ

Unter der Rubrik FAQ klären wir häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dieser Plattform

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